Ein tiefes Grunzen. Und die Rotte wird neugierig.
- Weckt den Rotteninstinkt
- Macht Sauen neugierig
- Sofort rufbereit
- Trotzt jedem Wetter
Die Rotte aus der Deckung holen
Warum Jäger zum Keilerruf greifen

Klingt nach Rotte, nicht nach Locker
Junge Sauen suchen den Anschluss an die Rotte. Ein tiefes, ruhiges Grunzen weckt genau diesen Instinkt und macht aus wartenden Sauen ziehende Sauen.

Ruhe für den entscheidenden Moment
Auf der Pirsch oder wenn eine Bache misstrauisch wird, wirkt ein kurzes Grunzen wie ein Signal aus der eigenen Rotte. Die Sauen bleiben gelassen, du bleibst im Spiel.

Ein Werkzeug fürs ganze Jahr
Drückjagd im Winter, versprengte Frischlinge, Überläufer im Frühjahr, Ansitz an der Kirrung. Der Keilerruf liegt griffbereit in der Jackentasche und ist immer dann da, wenn Rufen Sinn ergibt.
Keilerruf oder Billig-Alternative?
Worauf es bei einem Sauenlocker ankommt
| Merkmal | Deinster Keilerruf | Billig-Alternative |
|---|---|---|
| Klangkörper aus massivem Holz | Kunststoff | |
| Tiefes, warmes Rottengrunzen | blechern und flach | |
| Ton sitzt beim ersten Anblasen | Glückssache | |
| Einsatzbereit bei Frost und Regen | wird spröde | |
| Keine Batterien nötig | ||
| Länge nach Einsatz wählbar | 26 cm oder 20 cm | Einheitsgröße |

Rufbereit?
Die nächste Rotte steht näher, als du denkst. Sprich ihre Sprache, statt stundenlang auf Zufall zu hoffen. Sichere dir jetzt deinen Keilerruf fürs Revier.
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Das sagen Jäger über den Keilerruf

Auf der Drückjagd im Dezember standen zwei Überläufer im Stangenholz und wollten nicht über die Gasse. Zweimal ruhig gegrunzt, beide kamen auf ihrem Wechsel zurück. Einen konnte ich erlegen. Der Ton ist tief und sauber, kein Vergleich zu dem Plastikteil, das ich vorher hatte.

Ich nutze den langen Locker am Ansitz an der Kirrung. Man braucht keine Anleitung, der Ton sitzt beim ersten Anblasen. Ob es jedes Mal Sauen bringt, sei dahingestellt, aber zweimal sind mir Frischlinge zugestanden, die vorher im Mais blieben.

Bin bei der Pirsch im Herbst auf eine Rotte aufgelaufen. Mit zwei ruhigen Grunzern blieben die Sauen gelassen, ich konnte mich sauber zurückziehen und neu anstellen. Genau dafür habe ich ihn gekauft.

Massives Holz, sauber gearbeitet, nichts klappert. Ich habe ihn im Januar bei minus acht Grad geführt, keine Probleme. Mein elektronischer Locker wäre da längst ausgestiegen.
Häufige Fragen
Für welche Sauen funktioniert der Locker am besten?
Am zuverlässigsten reagieren Frischlinge und Überläufer. Sie suchen den Anschluss an die Rotte und stehen einem ruhigen Grunzen am ehesten zu. Ältere Stücke kommen deutlich vorsichtiger.
Brauche ich Vorkenntnisse im Lockjagen?
Nein. Anblasen genügt, der Holzkörper formt den Ton. Kurze, ruhige Grunzer in unregelmäßigen Abständen reichen für den Anfang völlig aus.
Was ist der Unterschied zwischen 26 cm und 20 cm?
Der längere Locker klingt etwas tiefer und voller, der kürzere passt handlicher in die Jackentasche. Beide erzeugen dasselbe Rottengrunzen.
Braucht der Locker Batterien oder Pflege?
Keine Batterien, keine Elektronik. Nach nassen Tagen trocken lagern, mehr Pflege braucht das massive Holz nicht.
Wie laut ist der Ruf?
Das steuerst du selbst über den Blasdruck: vom leisen Beruhigungsgrunzen auf der Pirsch bis zum weit hörbaren Rottenlaut über die Freifläche.
Kann das Grunzen Sauen auch vergrämen?
Ja, falsch eingesetzt schon. Rufe sparsam, achte auf den Wind und grunze nur, wenn Sauen in der Nähe sind. Dauergrunzen macht jede Rotte misstrauisch.
Wann ist die beste Zeit zum Locken?
Auf Drückjagden, wenn versprengte Frischlinge Anschluss suchen, und im Frühjahr, wenn Bachen die Überläufer abschlagen. Am Ansitz unterstützt der Ruf die Kirrung.

