Das Glas hängt nicht mehr am Nacken. Es sitzt griffbereit auf der Brust.
- Kein Ziehen im Nacken
- Sofort am Auge
- Linsen bleiben trocken
- Kein Baumeln, kein Anschlagen
Das Glas hängt nicht mehr am Nacken

Warum Jäger auf die Brust umsteigen

Der Nacken hält den Tag durch
Das Gewicht liegt auf Schultern und Brust statt auf der Halswirbelsäule. Nach dem dritten langen Reviergang merkst du den Unterschied deutlicher als am ersten Tag.

Trocken durch Regen und Tau
Der Deckel liegt über den Okularen, solange du nicht glasst. Innen schützt Fleece, im Bodenfach wartet eine Regenhülle für den Dauerregen.

Alles Wichtige griffbereit
Entfernungsmesser in der Seitentasche, Handy im Rückenfach, Kleinkram vorne im Reißverschlussfach. Ein Gerät weniger, das an einer Schnur baumelt.
Brusttasche oder Nackenriemen?
Der ehrliche Vergleich mit dem, was du heute trägst.
| Merkmal | Glasträger | Klassischer Nackenriemen |
|---|---|---|
| Wo das Gewicht liegt | Beide Schultern und Brust | Allein an der Halswirbelsäule |
| Bewegung beim Gehen | Liegt fest am Körper | Baumelt und schlägt an |
| Schutz der Linsen | Deckel, Fleecefutter, Regenhülle | Okulare liegen frei |
| Zugriff | Deckel auf, Glas hoch | Erst Riemen von der Schulter |
| Absturzsicherung | Zwei Halteschlaufen plus Deckel | Ein Riemen, ein Versagenspunkt |
| Entfernungsmesser | Eigene abnehmbare Tasche | Zweites Gerät an zweiter Schnur |
| Handy und Kleinkram | Rücken- und Frontfach | Kein Platz |

Griffbereit
Dein Glas sitzt fest am Körper, bleibt trocken und ist in einer Bewegung am Auge. Sichere dir die Brusttasche für die nächste Pirsch.
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Was Jäger nach der Saison sagen
Ich trage ein 8×56 und hatte nach jedem längeren Ansitz Nacken. Seit die Tasche auf der Brust sitzt, ist das Thema durch. Das Geschirr sitzt auch über der dicken Jacke noch sauber.
Der Deckel ist das eigentliche Argument. Bei Nieselregen musste ich früher ständig die Okulare wischen. Jetzt klappe ich zu und gut. Die Regenhülle habe ich bisher nur einmal gebraucht.
Mein 10×56 passt rein, aber wirklich passgenau, viel Luft ist da nicht. Der elastische Verschluss braucht zwei, drei Ansitze Gewöhnung, danach geht er blind auf. Für das Geld völlig in Ordnung.
Endlich baumelt der Entfernungsmesser nicht mehr an einer zweiten Schnur. Die kleine Tasche nehme ich ab, wenn ich sie nicht brauche. Genau so soll das sein.
Häufige Fragen
Passt mein volles Jagdglas hinein?
Das Innenfach ist 20 cm breit und 9 cm tief. Volle Gläser bis 10×56 passen, allerdings passgenau. Ein Spektiv passt nicht.
Wie wird die Tasche getragen?
Über ein H-Geschirr auf beiden Schultern, mit einem Quergurt am Rücken. Alle Gurte sind verstellbar und passen auch über die Winterjacke.
Ist der Verschluss leise?
Der Deckel schließt über eine elastische Schlaufe, nicht über Klettverschluss. Kein Ratschen beim Öffnen, du kannst ihn mit dem Daumen aufziehen.
Was passiert bei Regen?
Der Deckel liegt über den Okularen, solange du nicht glasst. Für Dauerregen liegt eine Regenhülle im Bodenfach.
Kann ich einen Entfernungsmesser mitnehmen?
Ja. Die Seitentasche misst 9 × 6 × 16 cm und nimmt gängige Jagd-Entfernungsmesser auf. Sie lässt sich abnehmen.
Stört die Tasche beim Anschlagen?
Sie sitzt hoch und flach und wird vom Rückengurt an den Körper gezogen. Für den Schuss schiebst du sie mit einer Hand zur Seite.
Kann das Fernglas herausfallen?
Zwei Halteschlaufen werden am Glas eingeklipst. Selbst bei offenem Deckel im Steilhang bleibt es an der Tasche.

